Alarm im Reitstall

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Alarm im Reitstall

Hengst ASTOR, bestes Pferd im Stall
verschwand. Man sucht ihn überall.
Vielleicht hat ihn ein Dieb entführt,
wertvoll der Hengst, er war gekürt!
Man rätselt: hat jemand vergessen
die Boxentür zu schließen – oder wie ist
es gewesen?
Man sucht nach ihm auf jeder Weide.
Hoffentlich tut keiner ihm etwas zu Leide!
Hengst Astor wiehert vor sich hin,
nach Stuten richtet sich sein Sinn.
Es hat der „Fake“ zur Samenspende
für ihn nun hoffentlich ein Ende.
Er wird gesichtet- und man treibt ihn
zum Stacheldraht bewehrten Zaun hin.
Er galoppiert, er springt … ohjeh
ein Schmerz, das tut verdammt ihm weh!
Im scharfen Draht verfängt sein „Stolz“,
der Zaun bestand nicht nur aus Holz!
Seitdem, und das ist nicht zum Lachen
ist seine Box bei den Wallachen.
Zu stürmisch war sein Liebesdrang
gestoppt dadurch was im Zaune hang!
Zur Warnung all den „tollen Hengsten“
Enthaltsamkeit hält doch am längsten!

Informationen zum Gedicht: Alarm im Reitstall

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08.03.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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