Adrenalin

Ein Gedicht von Meteor
Geschmack von Adrenalin
auf meiner Zung'.
Zu viel ist nicht genug.
Süchtig danach giert mein Mund,
dein Anteil daran schmeckt zu gut!

Längst von uns überschritten,
der Punkt ohne Wiederkehr,
zwischen uns ist er entglitten,
süßer Schmerz fand kein Gehör.

Adrenalin tropft in die Adern,
Haut streichelt sich im Tanz,
befleckte Laken mit uns hadern,
Nervenkitzel ohne Toleranz.

Wilder als wildeste Träume,
die Aufputschdroge provoziert,
geschärfte Sinne entern Räume,
ignorieren Grenzen ungeniert.

Körper zittern im Hormonrausch,
geben sich herausfordernd hin,
betäubter Verstand treibt Ängste aus,
beide bereit zum Bungee-Jumping.

und wir springen!
...
fallen frei ins Risiko
ein Adrenalinstoss lässt
uns fliegen ...
klammern uns ans Nirgendwo
ergreifen alles
was wir uns anbieten
...
segeln durch die Nacht
akzeptieren
was unser Adrenalin
mit uns macht
...

Informationen zum Gedicht: Adrenalin

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19.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Meteor) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.