Acht Stunden

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Zum ersten Mal
blieb die Nacht
ohne Auftrag.

Kein Husten zog
an den Nerven.
Kein Hilferuf musste
aus dem Schlaf
gehoben werden.

Der Körper fiel
in acht dunkle Stunden,
schwerelos,
unbewacht.

Am Morgen
war das Gesicht trocken,
der Atem still.

Die Trauer kam,
legte zwei Finger
an diesen Frieden

und zog die Hand
zurück.

Informationen zum Gedicht: Acht Stunden

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31.08.2026
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