Ach, warum sind wir so dumm (Song)

Ein Gedicht von Horst Bulla
[Strophe 1]
Hungerlohn… und Armutsrente…
für ein Leben voller Pflicht.
Jede Schicht ein neuer Schatten,
und der Betrug… er endet nicht.

Das Volk, es nickt… und lächelt weiter,
schüttelt brav die Hände still.
Doch tief im Bauch… da gärt die Frage,
ob das so weitergehen will.
(Das verlogene… dreckige Spiel)

[Refrain]
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we so damn dumb…)
Warum tragen wir die Lasten,
die uns brechen… Stück für Stück.
Ach… warum sind wir so dumm.
(Tell me… why we so dumb…)
Wir könnten Berge heben,
doch wir bleiben… im Staub zurück.
(Bleiben stumm… und schweigen)

[Strophe 2]
Banker… Bosse… und der Staat…
sie zählen Gold, wir zählen Wunden.
Sie reden groß von „Chancen“…
doch wir haben nur —
Staub und Dreck gefunden.
(Nur Staub und Dreck)

Sie lassen uns in Armut leben,
nehmen Kraft und letzten Mut.
Und bringen uns am Ende
arm ins Grab… im kalten Blut.
(Ohne Herz… mit gebrochener Seele)

[Refrain]
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we bow our heads…)
Warum schlucken wir den Staub,
den sie uns täglich geben.
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we let ’em rule our livin’…)
Wir könnten Feuer sein,
doch wir verlöschen… im System.
(Bleiben stumm… und schweigen)

[Bridge]
Lasst uns endlich etwas ändern…
sonst frisst uns dieser Gram.
Und ich dreh mich… voller Zorn…
in meinem Armutsgrabe um.
Denn wer im Staub geboren wird,
der weiß… wie bitter Freiheit schmeckt.
(Wie Wut… die Seele frisst)

[Final‑Refrain]
Ach… warum waren wir so dumm.
(No more… no more…)
Heute bricht der alte Bann.
Wir stehen auf aus Staub und Dunkel,
und fangen endlich… leben an.
(Wir stehen auf aus Dreck und Schweigen)
(Und fangen endlich… leben an)

© Horst Bulla

Informationen zum Gedicht: Ach, warum sind wir so dumm (Song)

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22.06.2026
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