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Ein Gedicht von Sarah Crecelius
Worte aus deinem Munde, haben an Bedeutung verloren.
Worte, die du sagst und doch nicht meinst,
sind zu nichts zu gebrauchen, sind alles Unwahrheiten.
Ich wurde in deine Lügen hineingeboren und das kannst du nicht bestreiten!

Du hattest stets mich zur Ehrlichkeit lenken wollen
und hast mich belogen.
Was täte dies jetzt noch sollen?
Du hast im Grunde dich selbst betrogen.

Du hast dein eigen Fleisch und Blut verletzt und geschlagen.
Du konntest mich nie fragen,
was mich bedrücken könnte, als ich noch klein war.
Mich beleidigt und geschlagen, so hart ganz und gar.

Zu mir, dein eigen Fleisch und Blut
warst du früher gut,
doch was ist mit dir seit einigen Jahren los
und warum schlägst du mich jetzt bloß?

Früher konnten wir über alles sprechen
und kurz darauf, tatest du mir die Knochen brechen.
Du hast aber nicht nur meine Knochen gebrochen, sondern auch das Herz.
Es ist eh schon ein unerträglicher Schmerz,

wenn ein Vater seine Tochter schlägt und ihr die Knochen bricht
und sie 7 Jahre nicht drüber spricht,
bis sie schließlich erwachsen wurde und verarbeiten will den Schmerz.
Die Narben bleiben ewig im Herz

und werden nicht vergessen, nur verdrängt,
bis sie ihr Leben in eine andere Richtung lenkt,
die ohne sinnlose Gewalt und dem Hass zurecht kommen kann.
Denn, mit diesem Gedicht fängt eine neue Zeit an...

Informationen zum Gedicht: 7

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06.02.2017
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