Züge

Ein Gedicht von Waltraud Dechantsreiter
Züge abfahren,
seit zweihundert Jahren.
Züge halten, Gleise erkalten.
Oft sieht man die seltsamsten Gestalten.

Rasten und hasten,
Abschied und Sehnen,
Ankommen und Tränen.
Willkommenstränen.

Verweilen, für immer bleiben,
nichts gesucht, Heimat gefunden.
Seele geschunden, jetzt heilen Wunden,
dankbare Gebete in Abendstunden.

Informationen zum Gedicht: Züge

23.07.2021
39 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 1 Bewertung
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.