Die Welt im Wandel

Ein Gedicht von Torsten Bischoff
Die Welt im Wandel
Und neue Ängste, Hysterien sind da
Die Presse schrieb 3 Wochen mehr von Krieg als Handel
Gelobtes Land Amerika !

So lasst uns denn ein Bömbchen werfen
Auf all die Bösen in Afghanistan
Das soll Gerechtigkeit, die Sinne schärfen
Wir schießen Bomben und McBurger simultan

In uns sitzt die Angst vorm Alphabet
Der Waffengang per A schien überwunden
Nun basteln Gottes Kämpfer am B- und C- Sekret
Angst und Verdacht - sie speisen tagelange Schrecksekunden

Sie könnten uns mit von uns hergestellten Waffen treffen
Das wäre doch - nun, mindestens gemein
Anstatt dem Segen des american style of life nachzuäffen
Geben sie ihr Leben und woll`n bei Allah selig sein

Wir Selbstgerechten lächeln, lassen schießen, konsumieren und sind doch getroffen
Wir haben die tausend Tonnen Gift doch im und für den Frieden produziert
Wir hab`n uns lang geglaubt und oft in praktizierter Abschreckung noch übertroffen
Für Zurückhaltungen in Macht und Übermaß sind wir Menschen viel zu kultiviert

Die Welt im Wandel
Das Ende naht - nur wenig Zeit noch wirklich unser Tun zu ändern
Jedoch die Presse schreibt viel mehr von Auswirkung des Krieges für den Handel
In unsern Ländern
Aus !


Caleta de Fuste, Fuerteventura, Spanien, 02.11.2001

Informationen zum Gedicht: Die Welt im Wandel

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09.08.2016
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Bischoff) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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