Das Geständniss

Ein Gedicht von Tamara Schackmar
Ich kann es sehn',
Dein Lachen.
Ich kann es spürn',
Die Wut.
Ich kann dir Wort nicht geben,
Das Wort gehört mir nicht.

Du strahlst,
Ich seh' dich weinen.
Das Wort, das mir entgleitet:
Immer zu überhört.
Immer zu übersehn'.
Immer zu falln' gelassen.
Und immer es zerbricht.
Ob immer zu mit Absicht,
Und gleichzeitig auch nicht.

Es bricht mich,
Tief und innig,
Wie dich,
Mein bester Freund.

Meine Auge blickt zu weit,
Obwohl du nahe bist.
Mein Ohr kann dich nicht höhrn',
Auch wenn näher du sprichst.
Mein Mund liebt dich zu wild,
Und dennoch bin ich nichts.

Doch, für dich bin ich viel,
Auch wenn ich bin zu wenig.
Es tut mir ewig Leid.
Du, meine tiefste Liebe.
Du, meine ewig Lust.
Du, schönster aller Wege.

Nelke

Informationen zum Gedicht: Das Geständniss

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06.07.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Tamara Schackmar) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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