Wasser und Erde

Ein Gedicht von Solyluna Joppien
Das Meer mit seinen Wellen,
welche durch Bewegung
aus sich heraus quellen,
ist wie die formgebende Kraft
eines endlosen Meeres,
welches sich dadurch
einen flüchtigen Ausdruck verschafft.
Am Ziele angekommen,
verbinden sich wogende Wellen
mit sandigem Strand,
um sich in ihm zu ergießen
und völlig darin zu verfließen.
Wasser und Erde sich fand.
Der Sand hält die Welle
in sich geborgen,
formt gemeinsam mit bewegtem Wasser
wellenartige Abdrücke
für einen neuen Morgen.
Dann entschwindet sie frisch und frei
ohne Sorgen
ins weite,offene Meer,
sie gab sich spendend für eine
manifeste Formung her.
Durchdringt die Sonne
das Gemisch,
werden noch stabilere Formen geboren,
Wasser gibt Sand
Rahmen und Form,
dass er sich nicht mehr fühlt
ungebunden und
verlor´n.

Solyluna
März/April 2012

Informationen zum Gedicht: Wasser und Erde

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08.02.2014
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