Verzweiflung

Ein Gedicht von Silli Conrad
Ich kam zu Kräften und fühlte mich besser,
Doch innerlich merkte ich ein stechen,
Zerbohrt wird mein Herz mit einem Messer,
Ich bin dabei mich zu erbrechen.
Gefühle, Flash Backs und der Wunsch zu sterben belegen meine Gedanken,
Doch warum jetzt wieder so stark,
Mein inneres Kind schließt seine Schranken,
Und mit leere gefühlt sitze ich im Park.
Der gewisse eine Tag ist doch nun vorbei,
Doch warum kommt alles wieder,
Ich fühle mich gar nicht frei,
Und singe weinend meine Lieder.
Ich hatte Hoffnung und sah am ende des Tunnels Licht,
Doch der weg dahin ist gebrochen,
Versperrt ist nun dadurch meine Sicht,
Ich bin wohl doch nur daher gekrochen.
Wie halte ich es jetzt nur aus
Um nicht schwach zu werden;
Wie komme ich aus dem dunklen Tunnel raus,
Bevor Abgas verursacht mein sterben.
Ich schaffe den weg doch noch nicht alleine,
Doch an wen kann ich mich nur wenden,
Zu schwach sind einfach noch meine Beine,
Und schmerzen tun mir die Lenden.
Mein leid ist doch einfach noch zu groß,
Dachte ich kann alleine weiter gehen,
Was mache ich jetzt bloß
Um wieder mit beiden Beinen im Leben zu stehen.

Informationen zum Gedicht: Verzweiflung

1.119 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
30.10.2014
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige