Muttertag

Ein Gedicht von Silli Conrad
Dieser Tag im Jahr kommt und geht,
am Morgen merke ich Kummer macht sich breit,
Freude ist vom Winde verweht,
der innerliche Schmerz ist nicht mehr weit.

Viele greifen zum Telefon: Anruf bei der Mutter,
mein lächeln verbergt noch meine Traurigkeit,
jeder besorgt ne handvoll Futter,
und ich verschwinde in der Einsamkeit.

Einer Mutter soll man dann danken für all ihre Taten,
das sie einen immer liebt und beschützt,
eingraben will ich meine Erinnerungen mit einem Spaten,
weil ich war als Kind immer ungeschützt.

Unendlich schmerzt der Tag in mir,
Sehnsucht nach einer Mutter wird immer stärker,
das Leben ist manchmal so unfair,
warum wird es immer härter??????

Wie kann ich eine Mutter missen die ich nie hatte?
warum fehlt mir die Geborgenheit liebe und wärme,
sie soll sich verpissen die alte Ratte,
ich will sie nicht spüren die Nestwärme.

Ich möchte nur in Frieden leben können,
die Erinnerungen sollen nicht mehr so schmerzen,
warum kann man mir kein tollen Leben gönnen,
wie bekomme ich die Bilder aus meinem Herzen?

Muttertag ich hasse diesen Namen,
meine Mutter war nie für mich da,
ich sehne mich nach offenen Armen,
und will hören du bist wunderbar.

Eine Mutter werde ich nie mehr bekommen,
damit muss ich mich nun abfinden,
ich werde mich immer wieder fühlen wie benommen,
und muss anfangen meinen Erwachsenen teil zu finden.

Informationen zum Gedicht: Muttertag

2.974 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
12.05.2013
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige