Kraftlos

Ein Gedicht von Silli Conrad
Sitze hoffnungslos weinend in meinem Bett,
Niemand da der mich in den arm nehmen kann,
Mein Herz umringt vom stachelzaun wirklich nicht nett,
Die schwarze leere zieht mich in seinen Bann.
Ziehe irrlos durch die Gassen,
Lieber Gott ich fühle mich so allein,
Fange an mich zu hassen,
Schenk mir Flügel lass mich doch endlich frei.
Schlaflose Nächte dieses Kino in meinem Kopf macht mich noch kaputt,
Ich will doch nur wieder glücklich sein,
Ständig stehe ich so unter Druck,
Und fühle mich immer mehr allein.
Ich kann einfach nicht mehr funktionieren,
Auch ich habe meine Grenzen,
Aber ich will mich nicht blamieren,
Wenn ich stehe vor den Differenzen.
Meine blicke sind so leer,
Mein Atem gefroren zu Eis,
Bitte, ich kann nicht mehr,
Wozu mache ich das für welchen Preis,
An Tagen wie diesen würde ich gerne eine knarre nehmen,
um mir in den Kopf zu schießen,
Will ich wirklich beenden das leben,
Über meine Wangen sind die Tränen am fließen .
Ich weiß doch selber nicht wie ich nach oben komme,
Aber lange halte ich es nicht mehr aus,
Wo ist hin die warme Sonne,
Bitte holt mich aus der leere raus.

Informationen zum Gedicht: Kraftlos

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30.10.2014
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