hilfe

Ein Gedicht von Silli Conrad
ich durchlebe ein phase die mir grosse angst bereitet,
ich schreie nach hilfe ,vertrauen und geborgenheit,
wo ist die hand die mich begleitet,
wenn ich umher irre in der dunklen seele wo das innere kind immer nur schreit.

ich brauche die hilfe um mein boot der leere zu führen,
ohne die werde ich es nicht überleben,
doch ich kann die verlassensängste nicht verühren,
wer kann mir den mut und die kraft nur wieder geben.

ich weiss genau welche unterstützung ich mir wünsche und brauche,
doch ich kann sie nicht in worte fassen,
alles schwimmt immer mehr in dieser eckligen jauche
und ich fange an mich dabei zu hassen.

möchte mich doch nur mitteilen meinen schmerz einfach halbieren,
hilfe in anspruch nehmen die mir andere geben wollen,
ohne dabei mich selbst zu verlieren,
wenn dann alles über mich kommt wie ein baumwurzelknollen.

warum ist es nur so schwer nach hilfe zu fragen,
gerade jetzt wo ich sie so unendlich brauche ,
ab und zu können doch experten meinen rucksack tragen,
denn ich weiss das ich so besser laufe.

bitte helft mir doch einfach den weg zum besseren leben zu finden,
ich bin gefangen in den eisigen keller,
ich habe vor den augen diese dunklen binden,
bitte lasst es werden einfach heller

ich möchte nicht aufgeben und alles über bord werfen,
habe doch all die jahre für das hart gearbeitet,
ich mochte niemanden nerven,
aber ich merke das ich noch nicht alles hab verarbeitet.

Informationen zum Gedicht: hilfe

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22.10.2014
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