Ewiger Schmerz

Ein Gedicht von Silli Conrad
In all den Jahren verfolgte ich meine Ziele mit großem Erfolg,
was alle an mir immer noch groß loben,
doch meine Seele ist immer noch besessen von den eigenen Wolf,
innerlich bin ich stark am toben.

Selten lasse ich andere teilhaben an den innerlichen tiefen Schmerz,
aus Angst schwach gesehen zu werden,
das ich gerade stark am kämpfen bin ist kein Scherz,
ich besetehe innerlich aus vielen Scherben.

Oft habe ich das Gefühl das andere meine Erkrankung einfach nicht ernst nehmen wollen,
aus Angst die Fassung zu verlieren,
doch das meine Gefühle mich dabei überrollen,
scheint niemanden zu interessieren.

Ja ich bin Stark und kann einiges schaffen,
genau so will man mich sehen,
warum will es keiner raffen,
das auch ich ohne Hilfe nicht weiter kann gehen.

Gerade jetzt wo ich in einer Beziehung lebe,
und immer mehr an meine Grenzen komme,
brauche ich jemand der mich hält wenn ich davon schwebe,
damit ich mich nicht verbrenne an der heißen Sonne.

Nicht immer sind Ratschläge das was ich brauche,
nur weil man dann denkt so komme ich weiter,
auch wenn man sieht das ich trotzdem noch laufe,
bin ich deswegen nicht gescheiter.

Auch ich bin mal am Boden und brauche ne Hand die mich schützend hält,
und nicht das man mich von ober herab motiviert,
denn das mich das zur Zeit einfach nur quält,
habe ich schon lange kapiert.

Ich möchte das einfach jetzt akzeptiert wird das ich in einer Krise bin,
und niemanden brauche der mir das schön redet,
mich belastet das ohnehin,
deswegen brauche ich niemanden um mich herum der mir mein Leben zurecht knetet.

Ich weiss das Leben wird trotzdem weiter gehen,
doch auch ich muss einfach mal meinen Gefühlen freien lauf lassen,
wer mich so will nicht sehen,
soll aber dann auch die falsche Hilfe unterlassen.

Informationen zum Gedicht: Ewiger Schmerz

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12.10.2014
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