Das Kind und ich

Ein Gedicht von Silli Conrad
Seit Tagen habe ich ein Verhalten kaum auszuhalten,
Immer kleiner wird es in mir drin,
Ich bin doch eigentlich schon groß verraten die falten,
Doch immer mehr ich die kleine bin.
Es fällt mir schwer die kleine in den arm zu nehmen oder zu trösten,
Ihre Verzweiflung und Einsamkeit machen mich wirr,
Wo ist die Zeit die den Schmerz damals lösten,
Bevor ich mich in der Dunkelheit verlier.
Immer wieder der große schrei nach Mama,
Dieses bitterliche weinen,
Wo ist der erlösen Hammer,
Ich kann mich nicht mehr halten auf den Beinen.
Immer wieder Hilfe , Hilfe ich kann nicht mehr schreit es innerlich rum,
Ich hasse die kleine sie soll verschwinden,
Ohnmacht wird so groß ich kippe bald um,
Ich schaffe es nicht die zeit zu überwinden.
Lieber Gott warum hast du mich nicht beschützt klagt es immer wieder,
Warum fühlt es sich nur so allein,
Ich kann nicht für sie singen die tröstenden Lieder,
Deswegen will es immer wieder heim.
Halt den Mund sei endlich erwachsen schreie ich ihr zu, doch lauter werden ihre schreie,
Verpiss dich aus mein leben du blöde Kuh,
Sie will aber das ich sie befreie.
Bitte helfe mir und nimm mich doch in den arm fragt sie mich jeden Tag,
Hallo du bist nicht real lasse mich doch bitte in ruhe,
Immer wieder sage ich ihr das ich sie nicht mag,
Und sie verschließt sich in einer dunklen
Sie und ich werden scheitern,
Das ist mir längst klar,
Weg sind die Leitern,
Ist wohl war.

Informationen zum Gedicht: Das Kind und ich

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30.10.2014
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