Land der Eitelkeiten

Ein Gedicht von Roland Pöllnitz
Im Land der großen Eitelkeiten
passiert so manche Rauferei,
beim Wettlauf um die fetten Posten
ist Eigenliebe stets dabei.

Ein Pferderennen ohnegleichen
verwundert stets den armen Mann,
am Start sind keine edlen Rösser,
nur Klepper er dort sehen kann.

Die lärmen, stampfen, wiehern, scheißen
vor Selbstsucht nur für einen Zweck,
sie wollen wie Brillanten glänzen
und fordern einen hohen Scheck.

Wie hohl doch ihre Worte klingen,
moralisch fern von jeder Tat,
sie füllen sich die eignen Taschen,
das ist am Volke Hochverrat.

(c) R.P. 2013

Informationen zum Gedicht: Land der Eitelkeiten

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16.10.2014
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