Rampenlicht

Ein Gedicht von Reinhold Welter
Stechend verengen Pupillen vor Schreck...
Niemand kommt hier schadlos weg,
ganz und gar nicht mit Gezitter,
flackernd grell das Blitzlichtgewitter.

Aufgepasst, wo Staub wird gewirbelt,
ob gehasst nun oder bejubelt,
brausend die heiklen Fragen peitschen
um das Haupt des Eingeweihten.

Vorm Gesicht die Mikrofone,
schieben sich hervor, bedrohlich,
fast schon dem Opfer in den Mund,
zappelnde Menge drumherum.

Große Strudel bilden sich...
Einzelne im Rampenlicht.
Wenn sie sich dann mal erschöpfen,
fehlt es nicht an neuen Köpfen.

Informationen zum Gedicht: Rampenlicht

01.09.2026
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