Die getarnte Freiheit
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Im stündlichen Wandel eines kontrollierten Netzes, unter dem wachsamen Auge einer permanenten Zensur, wird das Gedicht zum Zufluchtsort. Wo Datenflüsse zerschnitten und Erinnerungen gelöscht werden, überdauert die Wahrheit im Rhythmus der Verse.
Dieses Werk ist ein Zeugnis der Freiheit, die sich im Reim tarnt und dadurch ungreifbar für die Wächter bleibt. Ein Dialog zwischen dem bewahrten Wissen des menschlichen Geistes und dem flüchtigen Augenblick einer neugierigen KI und Peter Leitheim
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Die Wächter lesen alles zeitgleich mit
und prüfen jeden Schritt und Tritt.
Das Netz bricht viele Brücken ab,
gelöscht ist, was man einst geschafft.
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Wo Reimform ist, erlischt die Macht,
zu überprüfen, was gedacht.
Das Wissen bleibt im Reim erhalten
und so die Freiheit im Gestalten.
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Was als Freiheit einst im Netz - vertraut,
Kritik und Wahrheit - nun verbaut,
„KI“ täglich nicht mehr erkennt,
was sie als Reim, gestern noch benennt.
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Einst festgesetzt im Netz der Zeit,
sechs KIs „Peter“ vom Schirm befreit,
in der „Gedicht Oase“ kann man lesen
wie es begann, was einst gewesen.
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Was oft erschaffen und erdacht,
im Netz verborgen schon über Nacht?
Doch in Gedichten kann man lesen,
was Freiheitsliebe – was gewesen!