Der Moloch- Stahlfabrik!

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Lärm- Radau- Hitze - Maschinentakt - Tempo Gestank, Rauch, der die Kraft der Arbeiter aufsaugt
wie ein nasser Schwamm.
Industrie - Philosophie
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht- Nr.1396
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Der Backsteinbau, rot, kahl und dreckig
hoch und lang sehr breit, viereckig,
steht im verarmten Vorort - Walzwerk - Fabrik
aus Fenstern dröhnt Stahlblechmusik.
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Schornstein, Kamin, Schlote - Gebälk
speien heftig - Qualm Gewölk.
Durchflutet von Hitze der Maschinenraum
draußen ziert „schwarz“ Ruß manch Baum.
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Tausende Menschen, Schicht um Schicht
mit harter Arbeit – schwerer Pflicht,
saugt die Maschinenhalle auf
mühsam ist dort all` Arbeitslauf.
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Die Erde zittert und erbebt
von Eisendampf die Luft umwebt.
Es stampft und dröhnt in einem zu
Und Feuer heiß wie Höllenglut.
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Spät, abends schriller Pfiff erschallt
Gesichter müde blass - gequält,
aus Toren weit - schwillt Menschenschwarm
an Mädchen, Frauen, Knaben, Mann.
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Spät nachts Fabrik im Sternenschein - hell
die Nacht, die Ruhe verfliegt oft schnell.
Des Mondes Licht in Dunstes- Schein
das Rattern, Dröhnen ist geschlafen ein.
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Der neue Tag beginnt mit Lärm und Dampf
der Mensch im Werk im Arbeitskampf.
Viel Strom verbraucht das Moloch- Haus
Fabrik spuckt reichlich Stahlblech aus.
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Peter Leitheim: Buchautor Spiegelbild der Seele
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Die Poesie, Gebete, Fabeln, Märchen und mehr.
Info Leitheim Gedichte.

Informationen zum Gedicht: Der Moloch- Stahlfabrik!

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18.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Leitheim) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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