Das Kind am Waldrand

Ein Gedicht von Peter Leitheim
An Berges steiler Halde,
wo säuselt sanft der Wind,
ganz nah am Tannenwalde,
da sitzt ein Erdenkind.
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Es sitzt im Moos im Schatten
wo würzig` Tannenduft,
ein letztes Vogelzwitschern
in kühler Waldesluft.
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Der Wald steht friedlich schweigend
das Kind blickt sinnend darein,
die braun gewebten Locken
durchflutet des Mondes Schein.
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Ein Kuckuck aus der Ferne
der grüßt mit frohem Laut,
das Kind mit glänzend Augen
zum Himmelszelt hoch schaut.
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Am Himmel, Sterne flimmern
die Nacht im Mondesschein,
man hört ein Lied, das Kind singen
wie schön die Welt kann sein.
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Informationen zum Gedicht: Das Kind am Waldrand

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20.07.2026
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