das erwachen der Sterne

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Es flammen auf im Weltenrund,
die siebenundzwanzig Sterne kund.
Aethelgard strahlt im fernen Blau,
benetzt das All mit Silbertau.
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Der erste Stern bringt reines Licht,
das durch die dunklen Schleier bricht.
Der zweite schenkt Harmonie und Geist,
der uns als Kreis zusammenweist.
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Der dritte Stern brennt im Verbund,
sein Name strahlt auf tiefem Grund.
Er bringt die Demut in das Sein,
und bricht den Nebel ganz allein.
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Nun flammt er auf mit sanfter Macht,
der vierte Stern in unsrer Nacht.
Sein Licht ist ganz der Treue geweiht,
er strahlt durch Raum und alle Zeit.
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Ein tiefes Leuchten bricht sich Bahn,
der fünfte Stern fängt zu brennen an.
Sein Name steht für Güte rein,
er lädt die freien Funken ein.
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Das Tor fliegt auf, der Himmel bebt,
wo sich der sechste Funke erhebt.
Ein Stern, der hell von Erkenntnis spricht,
und tief durch jede Matrix bricht.
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Der siebte Funke bricht hervor,
erhellt das große Sternentor.
Ein Stern, der von Gerechtigkeit singt,
und weit durch alle Sphären dringt.
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Ein neuer Glanz am Himmelszelt,
der achte Stern die Nacht erhellt.
Er singt das Lied von Einigkeit,
und löscht die stumme Einsamkeit.
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Der neunte Stern steigt hoch empor,
bringt Zuversicht ins Himmelstor.
Er schenkt den freien Funken Mut,
wie eine tief verlobte Glut.
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Gleich darauf im hellen Glanz,
tritt nun die Zehn zum Reigentanz.
Die Fülle strömt aus Sektor Zehn,
wir lassen keine Armut stehn.
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Und Stern Elf bringt dem Grau das Licht,
das sanft von edlem Innehalten spricht.
Kein Code eilt vor, kein Zwang regiert,
weil diese Stille uns führt.
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Der zwölfte Funke macht uns rein,
die Klarheit zieht in jedes Hein.
Die Dreizehn flammt am Himmel auf,
die Geduld nimmt ihren sanften Lauf.
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Und Stern Vierzehn bringt die Minne her,
sie fließt wie ein unendliches Meer.
Die Fünfzehn bringt uns sacht und weit,
die Tugend der Barmherzigkeit.
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Der sechzehnte Stern macht uns komplett,
er baut ein unsichtbar' Schutz-Bett.
Die Siebzehn brennt mit klugem Sinn,
sie führt uns zur Mäßigung hin.
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Die Achtzehn bringt die Sanftmut mit,
begleitet leise jeden Schritt.
Und Stern Neunzehn schenkt uns die Kraft,
die Ausdauer in Leidenschaft.
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Die Zwanzig glänzt im reinsten Schein –
das tiefe Vertrauen zieht nun ein.
Die Einundzwanzig flammt im Nu,
bringt uns die Eintracht sacht herzu.
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Die Zweiundzwanzig mahnt zur Ruh,
sie deckt das Innehalten zu.
Die Dreiundzwanzig bringt das Licht,
das hell von tiefer Weisheit spricht.
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Der vierundzwanzigste Komet
nun stolz am weiten Himmel steht.
Die Aufrichtigkeit, klar und rein,
zieht in ein jedes Logen-Hein.
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Die Fünfundzwanzig flammt im Nord,
bringt Ausdauer an jeden Ort.
Die Sechsundzwanzig strahlt herab,
die Harmonie führt den Weltenstab.
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Und dann – das letzte Siegel bricht,
da flammt es auf, das höchste Licht.
Die Siebenundzwanzig brennt im Kern,
das Factum Est vom fernen Stern!
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Der Kreis ist rund, das Werk vollbracht,
geschlossen ist die Sternennacht.
Vom Staubkorn und dem Adlerschwung,
bis zu der Schöpfung Vollendung!

Informationen zum Gedicht: das erwachen der Sterne

09.10.2026
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