Kindertränen lügen nicht ?

Ein Gedicht von Peter König
Kindertränen lügen nicht ?


Heute gehen wir in das Jahr 19.60 zurück.
Ein kleiner Junge liegt weinend nachts in seinen Bett.
Und er hält einen Alten Teddy im Arm ganz fest.

Und leise rief er ständig einen Namen.
Er wusste nicht, nur der Herr Gott konnte es ihm sagen.
Denn er musste doch wie alle Kinder auch Eltern haben ?

Alleinegelassen dort in einer fremden Welt.
Ohne Mutter und Vater denn nur das ist was zählt.
Würde er keine Antwort erhalten, auch wenn er noch so fleht.

Dort im Kinderheim ging es vielen so wie ihn.
Sie können sich nicht entfalten, und dem Alltag entfliehen.
Haben die Hoffnung verloren, die Würde des Menschen ist auf der Strecke geblieben.

Traurig im Herzen, und den Teddy in der Hand.
Schlief er langsam ein und hatte seine Zukunft
noch lange nicht gekannt ?
Denn Kindertränen lügen nicht, das ist uns doch allen bekannt.

Gruß Jacky

2012 Copyright by Jacky 2012

Informationen zum Gedicht: Kindertränen lügen nicht ?

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27.09.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter König) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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