Der ganz normale Wahnsinn

Ein Gedicht von Peter König
Der ganz normale Wahnsinn
Jeden Morgen wenn ich früh auf stehe.
Hole ich die Zeitung, und sage Ach oh weh.

Beim Kaffee trinken, schlage ich die erste
Seite auf . Was ich dort dann lese.
Hört sich an wie ein Lebenslauf.

Das Gas wird Teuer, und die Mieten
gehen rauf. Ich stecke mir schnell eine
Zigarette an. Und weiter geht der Lauf.

Autofahrer schnallt euch besonders gut an.
Vater Staat will bis im Sommer den Sprit
Auf 150 pro Liter anheben. Das hört sich
doch für alle gut an.

Dann schreiben sie über die Schwarzarbeit
Die bösen Buben vom Bau. Das kein Mensch
mehr von der Stütze alleine Leben kann.
Das wissen alle doch genau.

Jetzt ist der Kaffee auch noch kalt geworden.
Und ich weiß vor Neuigkeiten nicht mehr ein
noch aus. Ich schmeiß die blöde Zeitung hin.
Sonnst renne ich hier noch raus.

Gruss Jacky

2012 Copyright by Jacky 2012

Informationen zum Gedicht: Der ganz normale Wahnsinn

14 mal gelesen
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20.10.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter König) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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