Allee im Sonnenschein

Ein Gedicht von Peter Ebinger
Komm meine Liebe, lass uns
noch einmal die Allee hinunter gehen,
durch den warmen Sonnenschein
zum Park mit den Fontänen,
dort wird jene Bank noch stehen
in deren Holz du vor langem
unsere Initialen alleine geschrieben,
in Traurigkeit weinend weil Streit
uns auseinander getrieben
für einen Tag und eine Nacht.
Ich träumte ich suchte dich
zwischen grauen steinernen Ruinen
hoch wie Kathedralen in jener Nacht,
in dunkle Tore rief ich laut deinen Namen
in Angst dich zu verlieren,
und zitternd war ich aufgewacht.

Du hälst mich an deiner warmen Hand,
und wir gehen die Allee hinunter
im Sonnenschein zu jener Bank.
In den sprühenden Fontänen
schwebt schimmernd ein bunter
Bogen im hellen Blau.
Für einen Moment sehe ich dich hier
verloren sitzend, meine Frau.
Jetzt bist du ganz nahe und ich spür
dein liebendes Herz, es hatte mir vergeben
den blind verletzenden Zorn,
und ich schämte, schäme mich dafür.
Wollen wir weiter die Allee
hinunter gehen Hand in Hand,
denn du bist die Eine in meinem Leben
seit mich deine wahre Liebe fand.

Informationen zum Gedicht: Allee im Sonnenschein

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14.03.2018
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