Ritt in den Morgen

Ein Gedicht von Paula
Silbern strahlt der Mond hochstehend,
still ruht die Wiese am Waldesrand.
Huflaute im Einklang im Wind wehend,
ein wilder Hengst zeigt sich zur Hand.

Im rhythmischen Takt erwacht die Welt,
ungezähmt und stolz rastet das Tier.
Zur selben Zeit mit ihm hierher bestellt,
dies weite Tal ist sein Heimatrevier.

Vertrauen verzichtet auf einen Sattel,
an seiner Mähne darf ich mich halten,
bewegen uns ohne Furcht und Tadel,
spür unter mir Muskelkraft walten.

Kühler Morgenwind wirbelt im Haar,
ungezügelt verlass ich mich auf ihn.
Der galoppierender Ritt so wunderbar,
fühl mich auf ihm mutig und kühn.

Informationen zum Gedicht: Ritt in den Morgen

12.07.2026
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