Hochwasserhelden

Ein Gedicht von Norbert Van Tiggelen
Sie malochen unermüdlich,
ihnen geht es nicht ums Geld.
Helfen dort, wo andre gaffen,
flicken manch kaputte Welt.

Schuften, bis der Körper aufgibt,
schlafen nur, wenn nichts mehr geht;
bauen unermüdlich Wälle,
einer fest zum andren steht.

Reichen ihre treuen Hände
selbstlos jedem Opfer zu.
Packen, heben, zerren, schnappen,
fleißig, flink und ohne Ruh’.

Kämpfen gegen Übermächte,
liegen auch die Nerven blank.
Das zumeist aus Nächstenliebe -
diesen Helden großen Dank!

© Norbert van Tiggelen

Informationen zum Gedicht: Hochwasserhelden

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10.06.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Norbert Van Tiggelen) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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