Herbstfluch

Ein Gedicht von Norbert Van Tiggelen
Laubsauger, die ständig dröhnen,
die das Blattwerk von uns fönen;
Regen peitscht mir ins Gesicht,
dicke Kleidung wird zur Pflicht.

Rutschpartien auf feuchtem Laub,
Minusgrade – Hände taub;
Stürme sind der Haarpracht Fluch -
sinnlos der Friseurbesuch.

Äste in den Fahrradspeichen
Fische lustlos in den Teichen;
Schmerzen in so manchem Glied,
Wind heult jede Nacht sein Lied.

Nebel lässt mich nicht weit sehen,
schon am Morgen nerven Krähen;
ab und zu nur Sonnenschein -
Herbst, Du kannst so grausam sein!

©Norbert van Tiggelen

Informationen zum Gedicht: Herbstfluch

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31.08.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Norbert Van Tiggelen) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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