Halloween

Ein Gedicht von Norbert Van Tiggelen
Wenn Fledermäuse unruhig flattern,
Sargdeckel gespenstisch knattern,
Geister über’n Friedhof schleichen,
auferstehen blasse Leichen;

Wenn feuchtes Laub dämonisch knirscht,
der Totengräber lautlos pirscht,
Hexen mit dem Besen fliegen,
Vampire ihre Nahrung kriegen;

Wenn Menschenfressers Mägen knurren,
schwarze Katzen leise schnurren,
Wölfe heulen in der Nacht,
der Tod aus seinem Schlaf erwacht;

Wenn Skelette klapprig schreiten,
Kobolde auf Knochen reiten,
der Satan laut nach Gnade schreit,
dann ist Halloween nicht weit.

©Norbert van Tiggelen

Informationen zum Gedicht: Halloween

3.001 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
26.10.2014
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Norbert Van Tiggelen) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige