Der Hauswirt (Der Dreiste)

Ein Gedicht von Norbert Van Tiggelen
Es gibt manchen üblen Hauswirt,
dessen Anstand ist sehr schlecht.
Meint, weil ihm gehört der Wohnsitz,
hat er einfach immer Recht.

Ist der größte Sprücheklopfer,
weiß natürlich immer Rat.
Meldest Du mal einen Schaden,
schreitet er dann nicht zur Tat.

Jahrelang wird nichts erneuert,
kaum ein Handschlag wird gemacht.
Musst Dir selbst zu helfen wissen,
Beistand lässt er außer Acht.

Hörst ihn immer lautstark stöhnen,
dass er nagt am Hungertuch,
kommst Du mal in Mietrückstände,
ist’s für ihn der größte Fluch.

© Norbert van Tiggelen

Informationen zum Gedicht: Der Hauswirt (Der Dreiste)

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23.09.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Norbert Van Tiggelen) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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