Mein heimlicher Wunsch

Ein Gedicht von Monika Kinzel
Mein Mut zur ersten großen Liebe ging mir verloren.
Ich fühlte mich damals wie neu geboren.
Er hatte mich wirklich abgöttisch geliebt
und trotzdem hatte ich ihn nach über 30 Jahren ausgesiebt.

Ich übrigens hatte ihn auch sehr geliebt,
dabei wusste ich gar nicht, was mich zu ihm so wahnsinnig trieb.
Vielleicht war es sein schüchternes Verhalten.
So einen Mann musste man einfach behalten.

Gerade das Schüchtere hat mich gefangen.
Ich dachte mir nur mit gefangen, mit gehangen.
Dieser Mann muss mein Ehemann werden.
Seine Liebe zu mir war einfach das Beste auf Erden.

Trotzdem hatte ich ihn verlassen
und heute beginne ich mich dafür zu hassen.
Mit diesem Mann hatte ich doch alles was eine Frau braucht.
Als ich ihn verlassen hatte, war ich völlig geschlaucht.

Ich fand zwar eine weitere liebende Person.
Das war für meine Geduld ein fairer Lohn.
In der neuen Beziehung musste ich aber immer wieder nur an ihn denken.
Jetzt würde ich am liebsten wieder gemeinsam unser Leben lenken.

Aber ich traue mich nicht einmal, mal mich bei ihm zu melden.
Ich kann nicht aufhören, mich dafür zu schelten,
denn ich weiß nicht, wie er reagiert.
Ich mpsste einfach nur tun, dann sehe ich es, was passiert.

Woher nehme ich aber diesen Mut?
Ich will doch nur, das es diesmal wird so alles gut.
Fehler haben wir Beide gemacht.
Ich hoffe, das wir irgendwann darüber haben öfters gelacht.

Informationen zum Gedicht: Mein heimlicher Wunsch

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06.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Monika Kinzel) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.