Spiel der Liebe

Ein Gedicht von Michael Adamitzki
Du mit deiner Traumfigur,
diese sah ich aber nur,
weil ich habe mich gequält
dich aus deinem Kleid geschält.

Spiel verträumt an deinen Tutteln,
doch du fängst gleich an zu bruddeln.
“Wär nicht besser wie sie älle“,
und ich kriege eine Schelle.
Diese Watschen macht mich munter,
trau mich nicht mehr weiter runter.

Ein Gedanke lässt mich frieren,
denn was könnt‘ ich erst verlieren,
griff ich dir du süße Kleine
zwischen wohlgeformte Beine.

Hab aufs Leben kurz gepfiffen,
denn da hab ich es begriffen.
Schon war es vorbei mit bruddeln,
denn du fingst mich an zu knuddeln.
Ich glaub der Griff sich gelohnt,
weil tief in dir ein Teufel wohnt.

Informationen zum Gedicht: Spiel der Liebe

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07.06.2011
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