Gewisse Frauen

Ein Gedicht von Michael Adamitzki
Manch Frau gehört zu diesen Wesen,
die stets in den Gedanken lesen,
bevor sie von uns ausgesprochen,
erahnen sie, was wir verbrochen.

Drum: Fängt sie an mit ihrem zicken,
markiere nicht noch lang den Dicken.
Nein, wirf dich vor ihr in den Staub,
huldig ihr, und stell dich taub.

Erklär ihr unter tausend Küssen,
sie könnt ja schließlich doch was wissen,
du wärst ein recht gemeiner Hund,
hast es getrieben viel zu bunt.

Den Fehler würdest du gern sühnen,
du würdest sie auch nicht verdienen.
Dann wirst du sehn, dies gibt sie zu....
und du hast wieder deine Ruh!

Informationen zum Gedicht: Gewisse Frauen

7.118 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
16.09.2011
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige