Getrennte Betten

Ein Gedicht von Michael Adamitzki
Wir ham, was andre gerne hätten,
seit langer Zeit, getrennte Betten.
Die Idee tat beiden gut,
uns und unsrer Liebesglut.

Man hört nicht groß, dass wir uns zoffen,
sind immer ehrlich und ganz offen.
Wir wurden langsam halt gescheit,
jetzt nehmen wir uns stets viel Zeit,
können friedvoll nun auch schwätzen.
Müssen uns nicht allweil fetzen.

Und warum macht das euch nichts aus?
Ich schlaf bei Eva, sie bei Klaus.

Informationen zum Gedicht: Getrennte Betten

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15.06.2011
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