Finanzierungsproblem

Ein Gedicht von Michael Adamitzki
Wo warst du nur so lang versteckt,
bis ich dich endlich hab entdeckt?
Hab dich ein Leben lang gesucht
und schon zum lieben Gott geflucht.

Du hast mit einem Donnerschlag,
versüßt damals den ganzen Tag.
Ich sah dich strahlen, hört noch: “Schatz,
nimm mal auf diesem Stühlchen Platz.“

Du kraultest zärtlich mir mein Haupt,
ich hört‘ : “Die Frage sei erlaubt,
ohne mich groß zu erdreisten,
kannst du mich dir wirklich leisten?“

Gleich schaute ich ins Portemonnaie
und jammerte: “Oh jemine“.
Dann, da war ich mir im Klaren,
fang ich ab heute an zu sparen.

Informationen zum Gedicht: Finanzierungsproblem

1.425 mal gelesen
(3 Personen haben das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 2,3 von 5 Sternen)
-
05.12.2011
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige