Die fünfte Jahreszeit

Ein Gedicht von Michael Adamitzki
Man glaubt nicht wie die Zeit verrinnt,
die fünfte Jahreszeit beginnt.
Ne Küche und ein heißer Herd,
ist in dieser Zeit viel wert.

Denn jetzt geht es in die Vollen,
muss pausenlos nur Teig ausrollen.
Dann ein bisschen Kopfzerbrechen,
was wollen wir heut noch ausstechen.

Nugat, Zimt und Marmelade,
fürs Gebäck ist nichts zu schade.
Zwischendrin noch Nüsse knacken
und schon geht es los, das Backen.

Schokoherzen, ein paar Kringel,
kriegt der Nachbar, der ist Single.
Auch die Schwester, die Mimose,
glaubt an eine volle Dose.

Ob Experte – Küchenlaie,
alle stehn in einer Reihe
und die ganze große Schar,
hofft auf Ertrag wie jedes Jahr.

Informationen zum Gedicht: Die fünfte Jahreszeit

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05.11.2014
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Michael Adamitzki) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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