Lyriklust

Ein Gedicht von Meteor
Wird ein Poet zum Geliebten,
streicheln Worte dich wie Samt,
berühren dich zutiefst inmitten,
verführen dich so wortgewandt.

Befeuchten deinen Leib und Seele,
verfolgen dich weit in dein Begehren.
Last der Scham ein Laut der Kehle,
intellektuell entfesseltes Gewehren.

Zwilling der Liebe, die Lust befreit,
im Dunkeln auf die Knie gezwungen.
Sein sündhaftes Wortspiel entweiht,
spürst seine Lyrik tief eingedrungen.

Lüsterne lasterhafte Libido labt
sich an des Poeten feiste Leidenschaft,
verzückt verheißungstvoll vermag
der Silbenakrobat so laszive Reizkraft.

Vom Federkitzel über Fesselspiel,
sein Repertoire ist unermesslich.
Ideenbespitzelt dein Genuss sein Ziel,
wahrlich, er treibt es unvergesslich.

© meteor 2026

Informationen zum Gedicht: Lyriklust

08.02.2026
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