innere Kind

Ein Gedicht von Mary H
Wie wäre es wenn man ganz offen und mutig wäre
wenn ich dir ins Gesicht sage was ich denke
Ich fühle mich als hätte ich keine Privatsphäre
Fuckboys sind die womit ich mich ablenke

Wenigstens wollen die mir zuhören
Zuhören sollte dir ein Fremdwort sein
denn du antwortest mir nur um zu reden
und nicht um mich zu verstehen

Warum sprechen wir nicht
über die Enttäuschung, die ich lebe
die ich mit mir trage, die nicht bricht
du möchtest dass ich sie behebe

ich kann nicht klar sehen
meinen Wert erkennen
weil ich beschäftigt bin anderen hinterher zu rennen

Ich habe nie wirklich viel verlangt
und habe nur geschwiegen
mich bei euch für alles bedankt
Nun ist das für mich übrig geblieben

Ich bin enttäuscht aber ihr habt keine Ahnung
doch euch kann ich nichts vorwerfen
denn Dummheit ist eine natürliche Begabung

Ich bin nicht ganz unschuldig
denn es ist mein Leben, das vergeht
Ich fühle mich nicht lebendig
und ich bin es, die die schuld dafür trägt

Ich fühle mich so einsam und verloren
aber es ist ein Trost, weil es nicht tiefer geht.
Wofür bin ich geboren?

Informationen zum Gedicht: innere Kind

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27.05.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Mary H) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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