zärtlich und sanft

Ein Gedicht von Martina Wiemers
Zärtlich und sanft,
wie ein Hauch,
berührten deine Lippen mein Haar.
Deine Augen sahen mich fragend an.

Nicht noch einmal,
dachte mein Kopf,
doch mein Mund sagte unvernünftig:
„bleib, solange du willst“.

Mit Schwung
warfst du die Tür ins Schloss
und nach langer Zeit
warst du mir wieder nah.

In Liebe setzte ich dir die Krone auf,
legte dir mein Herz zu Füßen.
Doch als die Nacht dem Tag wich,
blieb nur ein zerwühltes Laken zurück.

Informationen zum Gedicht: zärtlich und sanft

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30.05.2012
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