von der welt

Ein Gedicht von marmotier
heillose welt
aus schmerz und leid.
hineingestellt
in einsamkeit.

wir tasten nur
und ahnen kaum
der fremden sterne ferne spur
im lebenstraum.

wir können schattenspiele sehn,
die flirren und ins nichts vergehn,
gebrochen in dem bann des ichs.
wir wissen nichts.

wie schimmel decken wir die erde,
dass immer neuer schimmel werde.

nichts hält uns, alles leidet hier,
wir selbst und auch das arme tier,
gequält von uns, da alles weint.
der mensch ist gar des menschen feind,

der rosen blüte nur ein schrei,
des herzens jammer einerlei.
ein jeder folgt dem eignen triebe,
wo uns allein das mitleid bliebe.


Copyright © Marmotier 2017

Informationen zum Gedicht: von der welt

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06.02.2017
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