riss in der welt

Ein Gedicht von marmotier
sei still, mein herz, nicht weinen!
es gibt ein wiedersehn.
was wir verloren wähnen,
wird mit uns neu erstehn.

gott mag uns fern nur scheinen,
kann mitleidlos nicht sein.
schon regnen seine tränen.
wir bleiben nicht allein.
*
mein herz beginnt zu weinen,
es gibt kein wiedersehn.
was wir verloren wähnen,
wird mit uns untergehn.

kein gott wird je erscheinen.
da wird kein mitleid sein.
die welt ist voller tränen,
und jeder bleibt allein.

Copyright © Marmotier 2019

Informationen zum Gedicht: riss in der welt

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17.08.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (marmotier) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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