Leda und der schwan

Ein Gedicht von marmotier
oder
die chaostheorie
im lichte der griechischen mythologie


an des flusses naher seite
netzte Leda einst ihr haar.
ein schwan trieb her in weissem kleide.
kaum ahnte sie, wie ihr geschah.

nie vorher ward sie so geküsst.
der gott frohlockte ob der list,

worauf sie Helena gebar,
die Menelaos' gattin war,
bis Paris wiederum sie stahl.
so kam es dann zu Trojas fall.

und die moral von der geschicht:
auch weissen schwänen traut man nicht.


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Informationen zum Gedicht: Leda und der schwan

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08.10.2016
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