Irrwege des Lebens

Ein Gedicht von Marie Mehrfeld
Irrwege des Lebens
bis hin zu den vergilbten
Briefen früher Tage verloren
sie ihre Schatten stolze Vögel der
Nacht lassen ihre Schwingen wehen
über lecken Dächern verlassener Dörfer
menschenleere doch zum Bersten voll
Erinnerungen dort tief unten an dem
schläfrigen Fluss da ändert unser
Schweigen die Richtung wird zu
Papier beschriftet sich selbst
mit Fragen der Nähe der Weite
während die Flut gestauter Gefühle
die Tore zur Mitternacht aufschließt und wir
Brücke um Brücke queren auf den hohen Tönen
geliehener Geigen auf der Suche nach Frieden
Irrwege des Lebens kehren wir nun heim zum
Licht schließt sich der Kreis ewigen Wandels
der Zeit des Raums und alles beginnt erneut

© M.M.

Informationen zum Gedicht: Irrwege des Lebens

10.02.2022
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