Herbstliche Gedanken

Ein Gedicht von Marie Mehrfeld
Wir halten uns die Hände nun in warmen Räumen;
die Himmel leuchten nicht mehr goldenrot;
es lösen letzte Blätter trudelnd sich von Bäumen,
sie wissen nichts vom Wechsel in den Tod;

Melancholie beleuchtet alles, was einst war;
des Anfangs Zauber sucht man jetzt vergebens;
das bange Warten auf den Abschied von dem Jahr –
ist Ahnen der Vergänglichkeit des Lebens.

© M.M.

Informationen zum Gedicht: Herbstliche Gedanken

09.12.2021
357 mal gelesen
1
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 1 Bewertung
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Marie Mehrfeld) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.