Sommerabend am Alten Strom

Ein Gedicht von Manfred Basedow
Spielt das letzte Licht der Sonne,
mit dem stillen Wasser des Stroms,
fühle ich mich wohl mit Wonne,
wie in den Hallen eines Doms.


Deine Schönheit streichelt meine Seele,
wenn alle entlang der Boote gehen,
ach wie ich mich immer fühle,
deine bunten Kutter zu sehen.


Wie sie das Wasser sachte schaukelt,
mit ganz leise glucksendem Geräusch,
was dir die weiße Möwe vorgaukelt,
während ich lese in einem Buch.


Wenn Menschen an deinem Ufer flanieren,
sich umarmen, versonnen träumen,
Ober deinen Braten tranchieren,
und die Fischer den Fang weg räumen.


Dann weiß ich, hier ist mein Zuhause,
möchte ich nie woanders sein,
trinke mein Bierchen in meiner Klause,
gönn du dir einen kühlen Wein.


So liebe ich den Sommer am Strom,
mit bunten Laternen auf schaukelndem Schiff,
fühle ich mich wie der Papst in Rom,
durch dein Flair mit modernem Pfiff.

® Manfred Basedow, 24.06.2015, Rostock

Informationen zum Gedicht: Sommerabend am Alten Strom

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24.06.2015
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