Mit nichts als meinem Leben

Ein Gedicht von Lars Abel
Ich stehe vor dem Weizenfeld,
mit nichts als meinem Leben,
ein Vogelschrei herübergellt
vom Waldesrand soeben

Weil es sich in sein Schicksal fügt,
muss es nicht hinterfragen,
weil es mit wenig sich begnügt,
wird reiche Frucht es tragen

Ob nun der Vogel Schmerz besingt,
der eben da geschrien,
ob Wonne seinen Ruf bedingt?
Es bleibt bei Theorien..

Ich stehe also vor dem Feld,
mit allen meinen Fragen,
wie jemand, der kurz innehält,
da Zweifel an ihm nagen..

(C) Lars Abel

Informationen zum Gedicht: Mit nichts als meinem Leben

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22.06.2018
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