Des Meisters Knute

Ein Gedicht von Lars Abel
Kein Lehrjahr war je Herrenjahr,
der Lenze zähl´ ich dreie,
der Meister ließ kein gutes Haar
am Tanz fernab der Reihe

Weshalb ich dennoch stur malocht
im Angesicht des Schweißes?
Ein jedes Herz für etwas pocht!
Weshalb?- Der Himmel weiß es..

Es fängt mich reinen Eisens Klang,
von Hand in Stein getrieben,
wer Kunst dem Marmor je entrang,
der weiß um Wolke Sieben

Zur Stunde lockt die Tippelei,
den Wissensstand zu heben,
ob einsam, ob in Kumpanei?-
Dem Zufall stattgegeben!

Und kehre ich dereinst zurück,
Erfahrung im Gepäcke,
so wird es Zeit- mein Meisterstück
ich mit der Walz bezwecke

Dem fernen Stift krümm' ich kein Haar,
dem drück' ich beide Daumen,
so bin ich Meister ganz und gar,
kein Sklave meiner Launen..

(C) Lars Abel

Informationen zum Gedicht: Des Meisters Knute

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15.02.2017
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