Die Zehn Gebote

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Langner
Gott hatte die 10 Gebote gerade zu Ende gedacht.
Dann hat er sie den Amerikanern als Angebot gemacht.
"Was ist denn dabei als Aufgabe vonnöten?
"Na, zum Beispiel: Du sollst nicht töten!"
Und die Amis reagierten ganz scharf
Nein Danke, mein Lieber: " Kein Bedarf!"
Dann bot er sie den Italienern an.
"Na. und was sollen wir denn dann?"
"Nun, zum Beispiel Du sollst nicht stehlen!"
"Nein Danke, du kannst damit ja andere Leute quälen!"
Auch mit den Franzosen wollte er darüber sprechen.
Zum Beispiel "Du sollst nicht ehebrechen!"
Die zeigten ihm den Vogel: "Ein starkes Stück!
Versuch`s mal woanders. Vielleicht hast Du ja Glück!"
Danach bot Gott sie den Juden an.
Die sagten: "Das kommt auf den Preis für sie an."
"Für euch kosten die nichts, könnt ihr das versteh`n?"
Darauf sagten die nur: "Ja, dann gib uns mal zehn!"

Don 18.07.2014

Informationen zum Gedicht: Die Zehn Gebote

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24.07.2014
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Langner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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