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Die Börse

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Langner
Vor kurzem hat mein Vetter mich gefragt:
Kannst Du mir die Börse erklären, und ich hab JA gesagt!
Also stell Dir vor, Du kaufst eine Henne und einen Hahn.
Du siehst, das Ganze fängt auch ganz einfach an.
Die beiden legen nun täglich ein Ei.
Und sie bleiben auch jeden Tag dabei.
Du passt auch gut auf, sie sind gut behütet
Und aus den Eiern werden wieder neue Hühner gebrütet.
Nach einiger Zeit hast du schon bald Hundert,
Aber das ist noch nicht alles, wenn es Dich auch wundert.
Denn noch viel später hast Du dann bald zuviel
Und Du entscheidest: "Genug mit diesem Spiel!"
Jetzt wird aber richtig ernst gemacht
Und Du kaufst einen neuen Stall für Deine Hühnerpracht."
"Ah, ich verstehe, sagt mein Gesprächspartner dann!"
"Nein, widersprach ich, jetzt fängt alles erst an!
Denn jetzt kommt überraschend ein riesiges Unwetter,
Und die gesamte Hühnerschar ertrinkt, mein lieber Vetter!
Jetzt erkennst Du: "Nicht viele Hühner hättest Du haben wollen!
Stattdessen hättest Du Enten kaufen sollen!"


Don, 19. 07. 2015

Informationen zum Gedicht: Die Börse

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12.03.2016
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Langner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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