Der Pelzmantel

Ein Gedicht von Klaus Enser-Schlag
Frau Wittgenstein kommt froh nach Haus,
wie sieht sie heute edel aus!
Der neue Nerz steht ihr so gut,
zum Mantel passt auch jetzt ihr Hut.
Ihr Sohn Tobias schaut sie an,
er überlegt und sagt sodann:
„Welch‘ Teufel hat denn Dich geritten?
Wie hat das arme Vieh gelitten!“
Die Mutter ruft: „Hüt‘ Deine Zunge!
Wie sprichst Du von Papa, mein Junge!“

Informationen zum Gedicht: Der Pelzmantel

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17.09.2015
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