Zeit der Dämmerung
Ein Gedicht von
Katzenovia
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Guck doch mal, es sitzt noch jemand
ganz weit hinten, dort am Rand,
blinzelt mit den letzten Strahlen,
webt ein feines goldnes Band.
Schelmisch sieht man sie noch winken
durch den grünen Blättertraum,
dann lässt sie sich langsam sinken,
verlässt auch diesen Tagesraum.
Bald schon legt sich sanfte Stille,
über Wiesen, Hügel, Wald,
Abendglocken läuten leise,
der Himmel Mond und Sterne malt.
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