Zeit der Dämmerung

Ein Gedicht von Katzenovia
***

Guck doch mal, es sitzt noch jemand
ganz weit hinten, dort am Rand,
blinzelt mit den letzten Strahlen,
webt ein feines goldnes Band.

Schelmisch sieht man sie noch winken
durch den grünen Blättertraum,
dann lässt sie sich langsam sinken,
verlässt auch diesen Tagesraum.

Bald schon legt sich sanfte Stille,
über Wiesen, Hügel, Wald,
Abendglocken läuten leise,
der Himmel Mond und Sterne malt.



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Informationen zum Gedicht: Zeit der Dämmerung

4 mal gelesen
31.08.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Katzenovia) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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